Puerto Madryn und die Península Valdès

Am Dienstagnachmittag sind wir nach 18 Stunden Fahrt endlich in Puerto Madryn angekommen. Nach einem kleinen Spaziergang (vom Busbahnhof ins Zentrum) sind wir herzlichst von Marianne und Romulo empfangen worden. Bis zum Abend saßen wir dann dort zusammen – wir hatten uns ja einiges zu erzählen.
Am Nachmittag des nächsten Tages hatten wir uns ein Auto gemietet. Mit diesem sind wir zur Seelöwen-Kolonie Punta Loma gefahren. Selbstverständlich gab es dort einige zu sehen. Da aber aber keine Paarungszeit ist, gab es nicht viel Bewegung innerhalb der Kolonie. Alle Seelöwen lagen gelangweilt am Strand und nur wenn die Flut das Wasser weiter an den Strand spülte krochen die Seelöwen ein Stückchen weiter nach oben. Nachdem Besuch der Kolonie haben wir ganz in der Nähe den Sonnenuntergang am Strand genossen. Es war wunderschön.
[inspic=1026,left,400]Am nächsten Tag sind wir mit dem Auto auf die Península Valdés gefahren. Da wir die ganze Insel umfahren wollten, haben wir uns rechtszeitig auf den Weg gemacht. Nach einigen Stunden Fahrt hatten wir die erste Station Caleta Valdés erreicht. Bis dorthin hatten wir aber schon einige Maras, Guanakos und natürlich Schafe (schließlich gibt es auf der Halbinsel ca. 40 Estancias). In Caleta Valdés gibt es eine See-Elefanten Kolonie. Auch hier gab es aufgrund der falschen Jahreszeit nicht besonders viele Tiere (ca. 100) und kaum Bewegung. Trotzdem war es interessant anzusehen. Danach machten wir uns auf den Weg nach Punta Norte. Hier wollten wir eigentlich das bekannteste Gürteleltier Südamerikas sehen. Leider war es aber nicht zugegen. Stattdessen gab es aber wieder Seelöwen und Seeelefanten. Nach Punta Norte ging es zurück nach Puerto Piramíde. Dort wollten wir an einer Whalewatching-Tour teilnehmen. Für die Sonnenuntergangstour bekamen wir noch Plätze. Der Südkaper ist der hier vorkommende Wal. Sie kommen hierher in den Golfo Nuevo um die Jungen groß zu ziehen. Deshalb tauchen Sie eigentlich immer zu zweit auf (Mutter mit Kind).
[inspic=1029,right,400]Das Wasser war relativ ruhig und so hatten wir nach 20 Minuten auch schon die ersten Wale in Sichtweite. Es war ein besonderes Pärchen, denn es war ein weißes Junges. Kurz darauf tauchten noch zwei weitere Pärchen auf. Im Gegensatz zum letzten Mal winkten uns die Wale eigentlich die ganze Zeit mit ihrer hoch aus dem Wasser gestellten Fluke. Es war einfach mal wieder wunderschön diese friedlichen Tiere an einem schönen sonnigen Abend anzusehen. Nach zwei Stunden erreichten wir glücklich und zufrieden das Festland. Von dort aus fuhren wir schnell nach Hause zu Mariane und Romulo. Dort saßen wir noch einige Zeit zusammen um natürlich von den Erlebnissen des Tages zu berichten…

Kommentarfunktion ist deaktiviert. Bitte benutze das Gästebuch.