Richtung Süden

Von Antofagasta aus sollte unsere Reise immer weiter in den Süden gehen. Unser Ziel war Puerto Montt. Das sind nur läppische 2366 km und mit dem Bus ca. 33 Stunden. Was sein muss muss sein.
So starteten wir am späten Freitagnachmittag in Antofagasta und kamen nach 18 Stunden gegen Mittag in Santiago an. Hier lagerten wir unsere Sachen am Busbahnhof ein um den Tag in der Stadt zu verbringen und uns nach so langem sitzen mal wieder zu bewegen.
Wir fuhren in die Innenstadt und schauten uns das Regierungsbebäude La Moneda, sowie den zentralen Platz und die Fußgängerzone an. Eigentlich wollten wir auf den Berg San Cristóbal von dem man einen schönen Blick über die Stadt hat. Aber leider war es aufgrund einer christlichen Pilgerveranstaltung so voll, dass wir die Zeit nicht mit Warten auf die Kabelbahn, die auf den Berg führt verbringen wollten. So machten wir kehrt und sind auf den etwas kleineren Hügel Santa Lucia gegangen. Auch von hier aus hatten wir einen schönen Blick über die Stadt und auf die Andenkordelliere im Hintergrund. So verbrachten wir den Nachmittag bis zum Abend in der Stadt. Abends ging es dann mit dem nächsten Bus weiter nach Puerto Montt. Das waren noch einmal 15 Stunden.
Am frühen Morgen kamen wir dort an. Nun hatten wir seit Lima 4322 km auf der Panamericana zurückgelegt (davon 3066 in Chile). Hier in Patagonien war es gleich deutlich kälter und wir mussten uns erstmal etwas warmes anziehen. Denn nach 5 Wochen immer um die 25-30 Grad waren die hier vorherrschenden 15 Grad doch recht frisch.
Von hier aus sollte es dann noch weiter nach Süden auf die Insel Chiloé gehen.

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